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Wie Partner sich trennen und scheiden,
voneinander lassen und sich
in Respekt und Achtung begegnen können.
Kongress über die Liebe, Salzburg , 19.-21. Mai 2006

Systemisches Geschehen im Gelingen und Scheitern der Liebe zu sich selbst
Kongress "Liebe dich Selbst", 31. Oktober 2008

Systemische Ordnungen der Liebe
Kongress "Liebe und Festhalten", 16. Oktober 2009

Aufstellungsarbeit im psychotherapeutischen Prozess des personzentrierten Konzepts
München, 24. März 2012


Vorträge 2016

  • Pubertät – Zeit der Veränderungen für die ganze Familie
  • Helikopter – Eltern oder die Kunst des Loslassens in der Kindererziehung
  • Wie Erziehung gelingt
  • Wie aus kleinen Jungen Männer werden
  • Erziehung und anderen Bedingungen – Alleinerziehende, Patchwork und andere Formen des Zusammenlebens

Vorträge 2017

  • Was Jungen brauchen
  • Wie lernen Kinder und wie können wir sie unterstützen
  • Starke Eltern – starke Kinder
  • Grenzen setzen – Halt geben
  • Wie Erziehung gelingt

Themenliste 2018

1. Wie Erziehung gelingt
Der Anspruch Kinder „richtig“ zu erziehen, hat sich ausgebreitet. Eltern sind verunsichert, was sie ihren Kindern vermitteln sollen, was sie fordern sollen, wie sie unterstützen können, ob Konsequenz das Mittel für guten Umgang ist. In unserer Kultur gibt es keine verbindlichen Normen mehr. Eltern sind gefordert. In diesem Vortrag wird auf der Grundlage von Beziehung über Impulse gesprochen, die auf die Kinder einwirken und ihnen ermöglicht, in ihr Leben hinein zu wachsen.

2. Helikopter-Eltern – Wie können Eltern die Gelassenheit in der Erziehung zurückgewinnen?
Ein Begriff, in den 90er Jahren von amerikanischen Soziologen geprägt, beschreibt Eltern, die sich in jeder Hinsicht um ihre Kinder Sorgen machen: jeder Ast geht ins Auge, jeder Hund ein Pitbull, jeder Fremde ein Kinderschänder. Sind unsere Kinder so gefährdet oder sind Eltern so verunsichert, sie könnten im Großziehen ihrer Kinder versagen? Der Vortrag handelt vom Eltern-Werden, wie Mutter und Vater in ihre Rolle hinein wachsen, weshalb Fehler in der Erziehung für die Kinder wichtig sind und von mehr Gelassenheit im Umgang mit Kindern und Jugendlichen.

3. Erziehung unter anderen Bedingungen – Wie kann sich familiäres Leben und Erziehung in Kinderkrippen und -tagesstätte für die Kinder gut vereinbaren lassen?
Die gesellschaftliche Entwicklung ist weitergegangen, das Zusammenleben der Menschen in Deutschland ist bunter geworden. Viele Kinder wachsen nicht mehr in einer „normalen“ Familie mit Vater, Mutter und Kind auf. Dieser Vortrag greift das Thema Erziehung unter veränderten Lebensbedingungen auf und sucht Antworten auf die Frage, wie die kindliche Entwicklung und das Wohl der Kinder gesichert werden können. Diesmal steht das Thema Erziehung durch Tagesmütter, in Kinderkrippen und –tagesstätten im Zentrum. Wie kann das Bedürfnis der Kinder nach Sicherheit und Beziehung unter diesen Bedingungen befriedigt werden? Was brauchen die Kinder in den Einrichtungen? Wie wirken sich diese Veränderungen auf die elterliche Erziehung aus?

4. Was Kinder brauchen – Halt geben und Grenzen setzen
Der gesellschaftliche Wandel erschwert vielen Eltern, sich ihren erzieherischen Aufgaben zu stellen. Alle wünschen sich nur das Beste für das Kind, aber was ist das Beste? Um in unserer Gesellschaft einen Platz zu finden braucht es Orientierung. Ein Kind braucht und sucht Grenzen und fordert seine Umgebung heraus. Es versucht, Grenzen zu überschreiten oder Forderungen der Eltern einfach zu ignorieren. Dieser Herausforderung können sich viele Eltern nicht mehr stellen, da sie selbst verunsichert und teilweise auch hilflos sind, ihrem Kind Halt und Orientierung zu geben.
Dabei sind sinnvolle Regeln und klare Grenzen keine Machtinstrumente, die Kreativität verhindern, sondern sie geben Sicherheit und Halt. Sie setzen einen Rahmen, innerhalb dessen sich ein Kind frei entfalten kann.

5. Vom Umgang mit Wut und Aggression
Wie können Kinder lernen, wütend zu sein? Wie können sie ihre Aggressionen entwickeln, damit sie ihnen im Leben als gute Kraft dienen, etwas in Angriff zu nehmen?
Wer Kinder groß zieht, lernt Wut und Aggression kennen. Einerseits zeigen die Kinder, wie wütend sie werden können, andrerseits spüren die Erwachsenen ihre eigene Wut, wenn die Kinder sie wieder mal herausfordern. In diesem Spannungsfeld leben die Konflikte in der Familie.
Der Vortrag behandelt die Wut als ein Gefühl von Kindern und Eltern, das zum Leben dazu gehört. Er zeigt auf, was Aggressionen im Lebenslauf von Kindern und Eltern bedeuten, lenkt die Aufmerksamkeit auf das Verstehen als einen Zugang zum Kind und ermuntert die Eltern, sich den Herausforderungen mit ihren Kindern zu stellen.

6. Kindliche Entwicklung
Unsicherheit und hohe Ansprüche kennzeichnen viele Eltern, wenn sie über die Entwicklung ihrer Kinder sprechen. Hoffentlich kommt alles so, wie sie es sich für ihre Kinder wünschen und wie enttäuscht wären sie, wenn die Kinder sich anders entwickeln.
In diesem Vortrag geht es um das Thema, wie Kinder sich entwickeln und was sie dafür brauchen. Dabei stellen sich Fragen: Was sind Impulse, die die kindliche Entwicklung anregen? Wie viel Eltern brauchen Kinder überhaupt? Was dürfen Eltern ihren Kindern zumuten und wie bewältigen Kinder belastende Situationen? Wie können Kinder Halt erfahren und wahrnehmen? Wie kommen Eltern aus der Überforderung mit ihren Kindern heraus?

7, Pubertät – Eine Zeit für Veränderungen in der ganzen Familie
Was in der Familie schon immer als richtig gegolten hat, wird in Frage gestellt, die Eltern in ihrer Elternrolle bezweifelt und „Familie ist peinlich“. Zeiten des Wandels: die Mädchen sind auf dem Weg eine Frau und die Jungs auf dem Weg ein Mann zu werden. Die Jugendlichen bringen ungewohnt Neues – ihre Kultur - in die Familie hinein. Sie fordern ihre Eltern heraus, einen Standpunkt zu beziehen, stellen sich selbst in Frage und sind in ihrem Fühlen kaum zu verstehen. Das Erwachen der Sexualität eröffnet neue Themen. Eltern fühlen und fühlten sich in ihrem Umgang mit ihren jugendlichen Kindern verunsichert.

8. Wie aus kleinen Jungen Männer werden
In dem Vortrag wird die Entwicklung von Jungen auf dem Hintergrund ihrer männlichen Identität behandelt. Was brauchen sie, um Männer zu werden, ohne dass wir genau wissen, was einen Mann wirklich ausmacht. Anhand ihrer Innenwelten, die die Jungen entwickeln, wird erarbeitet, wie sie wahrnehmen, denken, erleben und bewerten. Dabei greife ich auf Geschichten, Mythen und männliche Ideale zurück. Die Bedeutung von virtuellen Medien für diesen Prozess wird im Vortrag berührt. Anhand der Außenwelten (Familie, Freunde, Kindergarten, Schule) wird erarbeitet, wie die Bedürfnisse von Jungens durch spezifische Angebote befriedigt werden und wie diese Angebote die Entwicklung ihrer Männlichkeit fördern. Spielideen und Körperlichkeit stehen dabei im Vordergrund.

9. Was macht einen „guten“ Vater aus?
Das einzige, was sicher ist: jedes Kind hat einen Vater. Aber dann scheint nichts mehr sicher zu sein. Was macht einen „guten“ Vater aus? Braucht es ihn, damit seine Kinder gut groß werden oder geht es auch ohne ihn? Und was heißt Brauchen? Ist damit gemeint: er bespielt seine Kinder, wann immer er Zeit dazu hat und ist ständig ansprechbar und jederzeit für sie erreichbar? Oder ist damit gemeint: dass er sich um ihren schulischen Erfolg kümmert und dafür sorgt, dass seine Kinder fleißig lernen? Ach überhaupt: vielleicht sollte er besser zu Hause bleiben und seine Frau sorgt für die finanzielle Grundlage der Familie? Oder doch besser beide halb arbeiten? Darf er noch eigenen Interessen nachgehen und Karriere machen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben? Fragen über Fragen. Aber Mann muss nun nicht nur heraus finden, wie er Vater sein will, sondern auch noch mit der Mutter seiner Kinder ein Einvernehmen über die Vaterrolle finden. Im Vortrag wird die väterliche Seite von Erziehung beleuchtet. Die Männer werden ermutigt, ihre Beziehungen zu den Kinder zu gestalten, und darin unterstützt, ihren eigenen Weg zu finden, um für ihre Kinder zu sorgen. Ach übrigens, Frauen sind auch willkommen.

10. In die Ordnung kommen – Was in Familien wirkt
Was hindert uns daran, unser Leben so zu führen, wie wir es wollen? Weshalb scheitern wir plötzlich, obwohl wir so gute Pläne haben? Wieso ist das Zusammenleben mit dem Partner schwierig? Wieso machen unsere Kinder Probleme? Wieso sind wir nicht in unserer Kraft? Manchmal fühlen wir uns unserem Leben wie ausgeliefert. Es verläuft nicht so, wie wir es gerne hätten. Wir sind aus der Ordnung gefallen und stecken in Schwierigkeiten. Wie kommen wir wieder in die Ordnung, so dass wir in Ordnung sind. Dieser Vortrag handelt davon, was in Familien wirkt, welche Gesetzmäßigkeiten uns vorgegeben sind und welche Folgen es hat, wenn sich jemand in der Familie über diese Ordnungen erhebt. Die Liebe stellt uns vor die Herausforderungen und sorgt auf ihre Weise dafür, dass wir wieder in den Einklang mit dem Leben kommen. Wenn wir anerkennen, was ist, erfüllt sich unser Leben und wir können gelassen auf das kommende schauen.

11. Bindung – Wie Beziehungen zwischen Eltern und Kindern gelingen
Die Bindung zwischen Eltern und Kindern legt die Grundlage für Erziehung. Ohne eine „gute“ Beziehung ist Erziehung kaum möglich. Doch was hindert uns daran, die Bindung zu unseren Kindern so zu gestalten, wie wir es wollen? Dieser Vortrag handelt von Familienbanden und von Erkenntnissen, wie die Liebe zwischen Eltern und Kindern gelingen kann, welche Gesetzmäßigkeiten uns vorgegeben sind und wie wir in unsere Kraft als Eltern kommen. Die Auswirkungen von früher Trennung zwischen Eltern und Kind, von konflikthaften familiären Strukturen und von elterlicher Verunsicherung auf die Entwicklung einer sicheren Bindung werden ebenso vorgestellt wie pädagogische Konsequenzen und konkrete Hilfen, die der Entwicklung der gesamten Familie dienen.

12. ADS – Drei beunruhigende Buchstaben.
Das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom – Vom Umgang mit unruhigen und ablenkbaren Kindern

Im Vortrag werden zunächst aktuelle Konzepte zur Diagnostik und die Geschichte des Syndroms erläutert. Dann werde ich etwas die Verbreitung unter Kindern und Konzepte zum Verständnis vorstellen: psychische Zugänge und neurofunktionale Erklärungen. Einen breiten Raum werden fachliche Hilfen aber auch Hilfen im Umgang mit den Kindern in Kindertagesstätten und Schulen einnehmen. Auch medikamentöse Behandlungen werden erläutert.

13. Integration psychisch kranker Kinder in Kindertageseinrichtungen und Schulen
I
n dem Vortrag wird die Entwicklung von Kindern beschrieben, die schwierig sind, Schwierigkeiten haben oder machen. Das Geschehen in ihrem Größer-Werden beleuchte ich aus verschiedenen Kontexten heraus:

  • Anpassungsgeschehen: Manche Kinder können sich an das, was von ihnen erwartet wird, nicht anpassen und scheitern.
  • Bindungsgeschehen: Bei manchen Kindern ist die Bindung zu ihren Eltern unterbrochen, und sie sind ohne Halt.
  • Systemisches Geschehen: Manche Kinder sind in Konflikte eingebunden, die sie und andere nicht verstehen.
  • Körperliches Geschehen: Manche Kinder sind anders, haben körperliche Beeinträchtigungen oder Behinderungen, die sie schwierig machen.

In diesen Vortrag wird Verständnis für die Welt schwieriger Kinder erarbeitet. Dadurch lernen die Zuhörer, wie sich durch Verständnis Spielräume im eigenen Verhalten entwickeln.

 


Die Präsentationen und Manuskripte können unter
info@thomasvonstosch.de angefragt werden